Leistungen

Vorsorgemedizin

kostenlose Vorsorgeuntersuchungen einmal pro Jahr ab dem vollendetem 18. Lebensjahr.

VORSORGE zur VORBEUGUNG von zukünftigen auftretenden ernsthaften Erkrankungen, nicht selten auch lebensverkürzenden Erkrankungen.

Die Vorsorgeuntersuchung umfasst die genaue Anamnese und körperliche Untersuchung, sowie die Ermittlung von Größe, Gewicht, Body-Mass-Index (BMI), Blutdruck und Pulsfrequenz. Weiters wird eine Blut-, Harn- und Stuhluntersuchung durchgeführt.

Besonderes Augenmerk wird auf die ERFASSUNG INDIVIDUELLER RISIKOFAKTOREN, wie zum Beispiel Übergewicht, hoher Blutdruck, hohe Blutfettwerte (Cholesterin), etc. gelegt; und diese entsprechend zu behandeln/bekämpfen.

Ein ausführliches, aufklärendes Arzt-Patient-Gespräch gehört selbstverständlich zu jeder Vorsorgeuntersuchung dazu.

Bei gegebener Indikation wird zusätzlich eine EKG (Elektrokardiogramm)-Untersuchung durchgeführt, die üblicherweise in der Vorsorgeuntersuchung nicht inkludiert ist.

 

Impfungen

alle empfohlenen Impfungen nach dem aktuellen österreichischen Impfplan für Erwachsene und Kinder; sowie spezielle Reiseimpfungen.

WICHTIG: regelmäßige Impfpass-Kontrolle!

 

OP Freigabe

vor jeder Operation sind ausführliche klinische Untersuchungen, Laboruntersuchungen (Blutabnahme, Harn), ein EKG vom Allgemeinmediziner oder Facharzt für innere Medizin erforderlich. Weiters besteht noch die Möglichkeit anfallende Fragen zur Operation zu besprechen.

 

Hausbesuche (nur an Werktagen nach telefonischer Voranmeldung)

umfassen die medizinische Betreuung immobiler (bettlägriger), chronisch kranker oder akut erkrankter Patienten zu Hause.

 

Geriatrie und Palliativmedizin

Die Geriatrie, auch Alters-oder Altenmedizin- bzw. heilkunde, ist die Lehre von Krankheiten des alternden Menschen. Die Geriatrie tritt an, dem alten, aber vorallem dem sehr alten Menschen zu einem „besseren“ Leben zu verhelfen.

Dabei wird der Geriater, aufgrund der stetig steigenden Lebenserwartung (sog. Überalterung) der Bevölkerung und der damit verbundenen Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität) zunehmend gefordert bzw. benötigt.

Palliativmedizin ist der Definition nach „die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, weit fortgeschrittenen (nicht mehr heilbaren) Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung“. Im Vordergrund der Behandlung steht nicht die Verlängerung der Überlebenszeit, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten.

 

Arbeitsmedizin

Zur Arbeitsmedizin gehören einerseits die Prävention (Vorbeugung) und Diagnostik arbeits- oder umweltbedingter Gesundheitsschäden und Berufskrankheiten. Andererseits die ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen- und abläufen, die Integration von chronisch kranker und behinderter Personen in den Arbeitsprozess.

Die Arbeitsmedizin ist somit vor allem auch eine beratende/aufklärende Medizin und hat keine kuratiive Aufgabe zu erfüllen. Um präventiv wirken zu können, dürfen Arbeitsmediziner jedoch nicht abwarten bis Erkrankte zu ihnen kommen, sondern müssen aktiv auf die Menschen zugehen.

Auch in der allgemeinmedizinschen Praxis ist es enorm wichtig über arbeitsmedizinsche Kenntnisse zu verfügen; denn Arbeit kann leider unter ungünstigen Umständen auch krank machen- und diesen Kausalzusammenhang gilt es als Arzt frühzeitig zu erkennen.